Schulpatrone

Janek Krasicki
/1919 – 1943/ - (der
Schulpatron in den Jahren 1964- 1991)
Komunist,
Arbeiterfunktionär, von 1942 Parteimitglied KC PPR, im Jahre 1943 von den Nazis
ermordert.

Krzysztof Kamil
Baczyñski /1921
– 1944/
-
(der
Schulpatron vom Jahr 1991)
Im Jahr
1939 vor dem Kriegsausbruch bestand er das Abitur im Stefan Batory Gymnasium in
Warschau . Als er sehr jung war, fühlte er sich schon zur Dichtkunst berufen.
Im Hause seiner Eltern herrschte eine sehr gute Atmosphäre. Sein Vater war
bekannter Literaturkritiker, seine Mutter beschäftigte sich mit der
pädagogischen Arbeit. In einer kleinen Literaturwelt in der Untergrundbewegung
in Polen haben die Gedichte von Krzysztof Kamil Baczyñski angefangen, lebhaftes Interesse
zu erregen. Baczyñski schrieb viele Gedichte, als ob er ein Unglück ahnte. Seine
Gedichtsammlung umfasst ungefähr 1000 Seiten. Sie wurde im Jahre 1961
herusgegeben. Bald nach dem Krieg veröffentlichte einer von den älteren Dichtern
Jerzy Zagórski eine freundliche Erinnerung an Baczyñski unter dem Titel "Der Tod
von S³owacki". Im Schaffen von Baczyñski ist der Einfluß von S³owacki sichtbar.
In seinen Gedichten kämpft er gegen sich selbst,
beschäftigt sich mit den philosophischen und moralischen Fragen. Seine
individuelle künstlerische Neigung erweckte die Weltbewunderung und ihre
Schönheit. Baczyñski hatte eine nachdenkliche Wesenart, seine Dichtkunst stand
immer im Vordergrund. Das Vaterland spielte in seinem jungen Leben eine sehr
wichtige Rolle. Er war ihm bis zu seinem Tod treu.
Im Jahre 1943 ist er dem
Polnischen Pfandfinderverband AK beigetreten. Im Frühling 1944 absolvierte er
eine Konspirationsschule der Offiziersanwärter und als Soldat des Batallions "Zo¶ka"
nahm er an den mehreren bewaffneten Aktionen teil. Man wollte ihn von den
militärischen Aktionen abschieben, weil manche Leute der Meinung waren, dass den
hochbegabten, am Asthma kranken Dichter unter Schutz nehmen sollte.
Baczyñski war anderer Meinung und behauptete, er soll dem
Vaterland bis zu seinem Tode dienen. Er ist als Soldat am Theaterplatz in
Warschau ums Leben gekommen. Heutzutage gibt es an diesem Platz ein Denkmal "Nike".